WLAN
Ganz ohne Kabel
Dein Mac wird im Netzwerk automatisch gefunden. Nur dieser Weg überträgt zusätzlich die Uhren-Synchronisation und den Monitor-Rückkanal auf deine Kopfhörer.
Automatische Erkennung · Uhren-Sync · Monitor-Rückkanal
Android macOS
Micyfi überträgt es per WLAN, USB oder Bluetooth an deinen Mac — und dort taucht es als ganz normales Eingabegerät auf. In Zoom, OBS, Logic, QuickTime oder REW wählst du es wie jedes andere Mikrofon aus.
macOS 12 oder neuer, Apple Silicon · Android 8.1 oder neuer · die kostenlose Version läuft nie ab
Gemessen, nicht behauptet
Akustischer Messaufbau · Sinus-Sweeps, zu Impulsantworten entfaltet · Läufe über 3 Minuten
Eine App, drei Wege
Auf jedem Weg dieselbe Audio-Engine. Wechseln, ohne den Stream neu zu starten.
WLAN
Dein Mac wird im Netzwerk automatisch gefunden. Nur dieser Weg überträgt zusätzlich die Uhren-Synchronisation und den Monitor-Rückkanal auf deine Kopfhörer.
Automatische Erkennung · Uhren-Sync · Monitor-Rückkanal
USB
Ein Kabel nimmt den Funk aus der Kette und damit den Jitter. Das ist der Weg, wenn Timing zählt — und der einzige, für den wir bei Messungen geradestehen.
105,9 ms · 0,91 ms
Bluetooth
Eine direkte RFCOMM-Verbindung zum Mac, ganz ohne Router. Praktisch im Gäste-WLAN, im Hotel oder überall dort, wo Netzbeitritt keine Option ist.
RFCOMM · ohne Router · nicht vermessen
Funktionen
Drei Stufen derselben App. Fang dort an, wo alles auf einen Bildschirm passt — und klapp den Rest erst auf, wenn dich die Antwort wirklich interessiert.
Der Modus „Simple“ ist die komplette kostenlose App: Mac finden, Pegel prüfen, starten. Es gibt nichts weiter zu verstehen und nichts falsch zu machen. Während der Übertragung zeigt sie die zwei Zahlen, auf die es ankommt — die Verzögerung am Mac und die Zahl der Aussetzer.
Android bietet auf jedem Gerät dieselben Aufnahme-Modi an. Was ein Modus aber tatsächlich tut — welche Mikrofone er öffnet, wie stark er verarbeitet, wie viele Kanäle du wirklich bekommst — ist nirgends dokumentiert und auf jedem Handy anders.
Also öffnet Micyfi jeden Modus einmal und misst ihn. Die Liste zeigt, was dein Handy gemeldet hat, kein Datenblatt: wie viele echte Mikrofone jeder Modus liefert und wie stark die beiden Kanäle korrelieren.
Die eingebauten Mikrofone, ein USB-Audiointerface, ein Kabel-Headset, Bluetooth-Ohrhörer — was das Handy aufnehmen kann, kann Micyfi senden. USB-Interfaces bekommen den guten Weg: exklusiver Stream mit niedriger Latenz, ohne automatische Aussteuerung und ohne Rauschunterdrückung zwischen Wandler und Leitung.
Mikrofon, Latenz und Format lassen sich während der Übertragung ändern. Die Sitzung wird umkonfiguriert, statt neu zu starten.
Ein kleines Menüleisten-Programm betreibt den Empfänger. Es zeigt, welche Handys verbunden sind, auf welchen Kanälen sie gelandet sind, und hält sie untereinander synchron. Kein Fenster, kein Dock-Symbol, nichts zu verwalten.
Alles Weitere ist normales macOS: Gerät als Eingang wählen, in welcher App du ohnehin arbeitest.
Jedes Profil ist ein Puffer auf dem Mac, der Verzögerung gegen Aussetzer tauscht. Auto zieht an, solange die Verbindung sauber bleibt, und gibt nach, wenn nicht. Fixed ist das Profil für akustische Messungen: seine Verzögerung bewegt sich nie — denn eine Verzögerung, die sich ändert, lässt sich nicht herausrechnen.
Jedes Handy belegt das nächste freie Stereo-Paar deines Loopback-Geräts. Ein Gerät mit 16 Kanälen trägt also acht Handys, eines mit 64 Kanälen deren 32. WLAN- und USB-Handys lassen sich beliebig mischen.
Weil alle Handys auf dieselbe Geräte-Uhr resampelt werden, können sie über eine lange Aufnahme nicht auseinanderdriften. Handys synchron halten gleicht zusätzlich die Pufferstände an — gemessen 50 ms Abstand ohne, 0,57 ms mit.
Fünf Bänder mit Peak, Shelf, Tief- und Hochpass und einer FIR-Länge von 256 bis 4096 Taps. Linearphasig heißt: Die Korrektur verschmiert keine Transienten — und die App sagt dir vorher genau, wie viel Verzögerung das Filter kostet.
Rohes PCM ist das Direkteste, was du senden kannst. Opus kostet rund 2,5 ms Kodierverzögerung und spart etwa 90 % der Daten — ein Gewinn im vollen Netz oder mit mehreren Handys, sinnlos auf einer sauberen 5-GHz-Strecke oder über USB.
Paketgröße, Bitrate und Encoder-Komplexität liegen im Expert-Modus bei dir.
Gemessen, nicht behauptet
Aus einem akustischen Messaufbau: exponentielle Sinus-Sweeps, zu Impulsantworten entfaltet, Handy flach neben dem Lautsprecher, Läufe über drei Minuten.
Zusammen gelesen: Das obere Lineal zeigt, wie weit du hinterherhängst, das untere, wie stark dieser Abstand wandert. Am Kabel gewinnt beides.
| Weg | Latenz (Roundtrip) | Stabilität | Restdrift |
|---|---|---|---|
| USB Fixed 40 ms | 105,9 ms | 0,91 ms | +3,6 ± 3,2 ppm |
| USB-Tethering Safe | 151,7 ms | 0,19 ms | Puffer bewegt sich absichtlich |
| WLAN Safe | 370,8 ms | 9,30 ms | hängt an der Strecke |
Drift ist das, was eine lange Aufnahme ruiniert — und genau darum ist Micyfi herumgebaut. Zwei Quarze, die sich um 50 ppm unterscheiden, laufen alle drei Minuten rund 20 ms auseinander. Micyfi misst das Uhrenverhältnis und speist damit einen Resampler mit variablem Verhältnis. Am Kabel bleibt davon +3,6 ± 3,2 ppm — von null nicht zu unterscheiden.
Und der ehrliche Teil: Über WLAN bleibt die Verzögerung stabil, solange die Verbindung hält — aber jeder Aussetzer verschiebt sie um etwa 18 ms, und sie kommt nicht sofort zurück. Wo Timing sich nicht bewegen darf, allen voran bei akustischen Messungen, gehören Kabel und das Fixed-Profil dazu. WLAN ist zum Sprechen, Streamen und Aufnehmen da — nicht zum Messen.
Installation
Eine Viertelstunde, und die meiste Zeit davon lädt Homebrew.
macOS erlaubt es keiner App, anderen Apps ohne Treiber ein neues Mikrofon anzubieten. Statt selbst einen mitzuliefern, nutzt Micyfi ein Loopback-Gerät, das du installierst. BlackHole ist kostenlos und das, wogegen wir testen:
brew install --cask blackhole-16ch
Die Kanalzahl bestimmt, wie viele Handys gleichzeitig laufen können — 16 Kanäle sind acht Handys, 64 sind zweiunddreißig. Micyfi findet das Gerät von selbst; du richtest daran nichts ein.
Kostenlos, für alle — die Mac-Seite ist nie der bezahlte Teil. Das Image öffnen, Micyfi.app auf „Programme“ ziehen und starten. In der Menüleiste erscheint ein Mikrofon-Symbol. Es wird grün, sobald ein Handy verbunden ist. Das ist die gesamte Oberfläche auf dem Mac; ein Fenster gibt es nicht.
Der erste Start wird abgelehnt, weil diese Fassung noch nicht mit einem Apple-Entwicklerzertifikat signiert ist. macOS meldet, es könne den Entwickler nicht überprüfen. Zum Freigeben: Systemeinstellungen → Datenschutz & Sicherheit öffnen, ganz nach unten scrollen und neben der Meldung zu Micyfi auf Trotzdem öffnen klicken. Das ist einmalig nötig. Ab macOS 15 ist das der einzige Weg — Rechtsklick und „Öffnen“ funktioniert nicht mehr.
Das Mac-Menü zeigt einen sechsstelligen Kopplungscode. Einmal in der App eintippen, beide Seiten merken ihn sich. Ohne passenden Code lehnt der Empfänger die Verbindung ab — das verhindert, dass jemand anderes im Netzwerk dein Mikrofon übernimmt.
Danach, in jeder App: dein Loopback-Gerät — zum Beispiel BlackHole 16ch — als Eingang wählen. Zoom, OBS, Logic, QuickTime, REW und alles andere behandeln es als gewöhnliches Mikrofon. Genau das ist es nämlich.
Micyfi liefert bewusst keinen eigenen Audiotreiber mit. Das Loopback-Gerät zu nutzen, das du ohnehin hast, heißt: von uns landet nichts in /Library, es gibt keinen Deinstallierer — und du bist nicht auf zwei Kanäle festgelegt.
Preise
Der Simple-Modus ist vollständig und läuft nicht ab. Pro schaltet die Regler frei, die man erst will, wenn man einen Grund dafür hat.
0 €
Simple-Modus · zeitlich unbegrenzt
5 €einmalig
Advanced + Expert · Kauf in der App
FAQ
macOS lässt eine App anderen Apps kein neues Mikrofon anbieten, ohne dass ein Treiber im System liegt. Statt einen mitzuliefern — was Systeminstallation, Deinstallierer und eine feste Kanalzahl bedeuten würde — rendert Micyfi in ein Loopback-Gerät, das du selbst installierst, und findet es automatisch. Du bekommst mehr Kanäle, und wir bleiben aus deinen Systemordnern heraus.
Über USB rund 105 ms Roundtrip bei unter einer Millisekunde Schwankung. Über WLAN hängt es ganz an deinem Netzwerk — typischerweise das Zwei- bis Vierfache, und entschieden wird das vom Funk, nicht von der App. Wenn die Zahl für dich zählt: Kabel.
Nein. Der Ton geht vom Handy an deinen Mac, über dein eigenes Netzwerk oder ein Kabel. Es gibt keinen Server, kein Konto und keine Telemetrie. Der Kopplungscode existiert nur, damit niemand sonst im Netzwerk sich mit deinem Empfänger verbindet.
Nein. Der Simple-Modus ist vollständig und dauerhaft — keine Testphase, kein Wasserzeichen, kein Aufnahmelimit. Pro fügt Regler hinzu; es schaltet nichts wieder ein.
Es gibt eine App, nicht zwei. Installiere die kostenlose, öffne oben rechts das Stufen-Menü und tippe auf Advanced oder Expert — hinter dem Schloss steht der Preis in deiner Währung. Es ist ein einmaliger Kauf über Google Play, kein Abo.
Den Beleg führt Play zu deinem Google-Konto. Neues Handy, Zurücksetzen oder Neuinstallation stellen den Kauf also wieder her; falls das nicht von selbst passiert, gibt es im selben Fenster Kauf wiederherstellen. Es gibt keinen Lizenzschlüssel, den man verlieren kann, und bei uns kein Konto.
Nur für den adb-basierten USB-Modus. WLAN braucht gar nichts, und USB-Tethering — ohnehin die bessere Kabelvariante — auch nicht: macOS legt die Netzwerkschnittstelle selbst an, und Micyfi findet deinen Mac darüber.
Derzeit nicht. Der Empfänger läuft nur auf macOS und setzt auf CoreAudio auf. Die Handy-App ist Android; eine iOS-Version gibt es nicht.
Ja — und es ist einfacher, als es klingt: Alle Handys werden von einem einzigen Render-Callback an einer einzigen Geräte-Uhr gezogen, können also physikalisch nicht auseinanderdriften. Ein Loopback-Gerät mit 16 Kanälen trägt acht Handys, eines mit 64 Kanälen zweiunddreißig.
Die kostenlose Version ist die komplette einfache App. Eingerichtet ist sie in einer Viertelstunde.